Institut für Konstruktionstechnik

 

Um den Prozess von der Idee zum Produkt bestmöglich zu unterstützen, entwickelt das Institut für Konstruktionstechnik aufgabenspezifische Vorgehensweisen, Methoden und rechnergestützte Hilfsmittel. Die Betrachtung verschiedener technischer Systeme sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit ist Grundlage für die Erarbeitung allgemeingültiger Ergebnisse und gibt Impulse für neuartige Lösungsansätze. Die Mitgliedschaften in NFF und NFL sowie BLB und OHLF tragen zur disziplinübergreifenden Vernetzung unserer Forschung bei. Das IK gliedert sich in vier Arbeitsgruppen, die spezifische Themenfelder der Produktentwicklung und Vibroakustik fokussieren.

 

AG Fahrzeugkonzepte

Die AG beschäftigt sich mit zukünftigen Mobilitätskonzepten und entwickelt anforderungsgerechte Konzepte für innovative Fahrzeuge bzw. Mobilitätsträger. Neben dem Gesamtfahrzeugpackage liegt der Fokus auf der Strukturauslegung, der Ergonomie und der Batterieintegration. In diesem Zusammenhang werden Werkzeuge zur frühzeitigen Auslegung und Bewertung entwickelt und an die Bedürfnisse von Kooperationspartnern angepasst.

AG Integrierte Produktentwicklung

Die Forschung in dieser AG greift die Herausforderungen der integrierten Produktentwicklung im Spannungsfeld von Prozessen, Systemen und EntwicklerInnen auf. Schwerpunkte liegen in den Themenfeldern Systems und Life Cycle Engineering, kooperative Produktentwicklung und Innovation sowie die Konzeption komplexer Produkte. Ergebnisse der Forschung sind fundierte und praktisch anwendbare Methoden und Hilfsmittel.

AG Vibroakustik

In der AG Vibroakustik werden numerische und experimentelle Verfahren für Einleitung, Weiterleitung und Abstrahlung von Körperschall und damit das akustische Verhalten von Materialien, Bauteilen und Konstruktionen untersucht. Unter Federführung der AG wird die plattformunabhängige und parallel arbeitenden In-House Software elPaSo zur Durchführung von akustischen und strukturellen Analysen entwickelt.

AG Leichtbau und hybride Bauweisen

Diese AG erforscht den Konstruktionsprozess des hybriden Leichtbaus in der automobilen Großserie und der additiven Fertigung. Der Fokus der Forschung liegt auf den Themenfeldern der Bauweisen-spezifischen Entwicklung von Methoden und Werkzeuge zur Potenzialabschätzung und Erstellung hybrider Bauteilkonzepte sowie der Werkstoffcharakterisierung.

Der Standort Wolfsburg bildet mit dem Forschungscampus der Open Hybrid LabFactory (OHLF) den zentralen Sitz und bietet für die Forschung im Bereich der hybriden Bauweisen ideale Randbedingungen. Das Additive Manufacturing Lab in Braunschweig bildet die Synergie zur Forschung an der OHLF und spiegelt die Fragestellungen aus dem hybriden Leichtbau in die Welt der Additiven Fertigung.

Die AG Leichtbau und hybride Bauweisen besteht momentan aus 17 Mitarbeitern besteht, von denen sich sechs intensiv mit der Additiven Fertigung beschäftigen. In diesem Rahmen wird das Teilprojekt D „Verarbeitung mineralischer Werkstoffe unter Weltraumbedingungen“ des Projekts „3D4Space“ bearbeitet. Hauptfokus liegt dabei auf der Konzeptionierung und Umsetzung einer Anlage zur additiven Verarbeitung von Regolith im Schmelzschichtverfahren und der Charakterisierung der erreichbaren Bauteileigenschaften.

Mitarbeiter:

Raphael Freund

 

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